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Wiederbewaffnung

WIEDERBEWAFFNUNG“  2026

Acryl auf Leinwand

145 x 170 cm

 

WIEDERBEWAFFNUNG

Jagd ist Mode und Status und damit ist Töten sinnfreier Freizeitspaß. Ca. 461 000 Jäger (Lt. deutschem Jagdverband DJV) irren mittlerweile schwer bewaffnet in unseren Wäldern herum, frönen mittelalterlichen Rieten und Bräuchen und nehmen Rechte in Anspruch, die nicht mehr in die reale Welt passen. Davon ca. 11 % Frauen. Ich kann nicht glauben, dass Frauen das imitieren von unsinnigem männlichem Verhalten als Emanzipation empfinden. Was will ein Land mit all diesen Jagd- und Waffenscheinbesitzern, die vorgeben ehrenamtliche Naturschützer zu sein?
Im Wald gibt sich der Jäger als Hausherr, der den Spaziergänger duldet, oder gar maßregelt. Vorfälle mit Jugendlichen, die mit Waffen aus Vaters Waffenschrank in Schulen herumballern, kommen nicht nur im Waffenparadies USA vor. Wer will sagen wie viele Radikale auf legale Weise in Waffenbesitz kommen? Wie viele Jagdunfälle jährlich? Wie viele Fehlschüsse und damit Tierquälerei?
Das Internet ist voll von perversen, privaten Clips, in denen sich von Stolz und Selbstbewusstsein gestählte Idioten beim tödlichen Schuss, oder mit der getöteten Trophäe filmen lassen.
Die Waffen- und Rüstungsindustrie wird immer als Rettungsanker genutzt, wenn das Wirtschaftssystem unter zu gehen droht. Skrupel gibt es nicht. Die Politik lässt die Wirtschaft gewähren, nimmt das Wirtschaftswundergeschenk gern an und greift der Industrie mit neuen, alten Feindbildern unter die Arme. Sich selbst und Andere zu belügen ist ein bewährtes archaisches Mittel, um sich Vorteile zu schaffen. Das gilt für die Jagd genauso wie für die Begründung von Kriegen. Da sind wir wohl mal wieder angekommen.
SO WIE DER VESUV ALS EWIGE BEDROHUNG ÜBER POMPJI THRONT, THRONT DIE GEWALT ÜBER DER MENSCHHEIT.

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