„FREIHEIT“ 2025
Acryl auf Leinwand
170 x 145 cm
Ein wenig KONSTRUKTIVISMUS,
ein wenig NEUE SACHLICHKEIT,
ein wenig AMERICAN GOTHIK.
In der Bewegung eingefrorene Figuren, wie wir sie aus der Sportfotografie kennen.
Monochrom in Farbe und Form.
Alles, was ablenken könnte, fehlt.
Mehr gibt es nicht zu sehen, mehr will das Bild nicht sagen.
Nur eine naive Message steht im Raum:
FREIHEIT
… erreicht man durch Überwindung von Dummheit
Mit Fahnen, Parolen und durch Propaganda geschürter Wut, ziehen wir schwer bewaffnet in den Kampf für die Freiheit. Der Gegner verteidigt seine Freiheit auf die gleiche Weise. Lediglich die Farben, Worte und Namen sind andere.
Wir alle sind es, die die Freiheit mit dem Dreck der Dummheit bewerfen.
Freiheit ist das, was uns allen zusteht.
Nicht das, was sich jemand auf Grund von Reichtum und Macht erlaubt.
Eingeschränkt und verhandelt wird die Freiheit dort, wo sie mit der Freiheit Anderer kollidiert. Sie ergibt sich also in der Interaktion mit Anderen und beruht auf sozialem Konsens.
Wenn wir Menschen uns nicht mehr gegenseitig als Einschränkung wahrnehmen würden und jedem von uns das Wohl jedes Anderen am Herzen läge, dann würden wir das, was wir Freiheit nennen, wohl auch spüren können.
Freiheit ist eben lediglich ein Gefühl, transzendent und spirituell und deshalb nicht real erreichbar, aber erstrebenswert.
Die Entscheidung für das eigene Geschlecht ist nicht eine rein physisch vorbestimmte, sondern lediglich eine Mitteilung des eigenen Empfindens, das kein Anderer in Frage stellen kann.
Wir haben die Freiheit uns für Einsamkeit zu entscheiden.
Wir können uns für Sex ohne Liebe entscheiden.
Wir können auf nimmer Wiedersehen verschwinden.
Was wir nicht können, ist vergessen.
Ob wir bei all den freiheitlichen Entscheidungen am Ende allein zurück bleiben und wir einsam ins Grab gehen, ist auch das Ergebnis unserer früheren Entscheidungen und unser letztes Resümee, das wir auf Erden ziehen können.